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Der Erfolg der Schnarchertherapie hängt wesentlich von der Kooperation und dem regelmäßigen Austausch der schlafmedizinisch ausgebildeten Zahnärzte, Schlaflabore und Fachärzte für HNO ab. Medi-sleep entwickelt deshalb eine Plattform für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

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Praxistipps - Einstellen der Protrusion

Die optimale Protrusion ergibt sich iterativ aus den subjektiven Eindrücken der Patienten.
Das jeweilige Vorgehen ergibt sich je nach eingesetztem Gerät.

TAP®

Oberkiefer und Unterkiefer der Schiene sind zu verbinden, so dass die Schiene eingesetzt werden kann. In aufrechter Position wird die Protrusion soweit durchgeführt, bis der Patient subjektiv Dyskomfort, Schmerzen oder Druck verspürt und in dieser Position nicht schlafen könnte.
Dann wird an der Stellschraube die Protrusion um 5-10 halbe Umdrehungen zurückgedreht. Dies ist die gewünschte minimale Protrusion. Diese Stelle ist zu markieren.
In der Regel wird die Schraube auf dem Niveau des Drehverschlusses gekürzt. Dann wird die Protrusion 5-10 weitere halbe Umdrehungen zurückgenommen.
Der Patient wird gebeten, sich an diese Stellung zu gewöhnen. Dann soll er die Protrusion selbstständig weiter nach anterior einstellen, bis er die zu Beginn eingestellte Protrusion erreicht.

TAP®-T oder TAP®-3

Bei der Untersuchung ist ein Einbiss mit der George-Gauge zu nehmen, der 2/3 der maximalen Protrusion beträgt.

Sie erhalten die TAP®-T Apparatur TAP®-T; mit einer Einstellung, die es Ihnen erlaubt, die Schraube ca. 3 mm nach dorsal und ca. 5 mm nach anterior zu drehen.

Setzen Sie die Schiene ein und drehen Sie die Schraube bis nach max. dorsal zurück. Der Patient sollte in der Gewöhnungsphase die Schiene 3 mm nach anterior drehen. Verspürt der Patient Schmerzen oder ein Druckgefühl an den Zähnen, der Muskulatur oder im Bereich der Kiefergelenke, ist die Protrusion zu weit eingestellt und muss zurückgedreht werden.

SomnoGuard AP Pro

Der SomnoGuard AP Pro ist durch einen Konstruktionsbiss optimal eingestellt. Die Protrusion lässt sich mittels eines Schraubenziehers bei Bedarf nachregulieren. Die Schraube sollte aber mindestens 7mm in das 9mm lange Scharnier eingedreht sein. Die Schraubenspitze darf auf der Frontseite nie herausschauen. Mit einer Kontermutter kann der Vorschub fixiert werden.

Positioner

Die Protrusion ist mit der George Gauge einzustellen. Es empfiehlt sich, die Protrusion auf cirka 2/3 des maximal möglichen Vorschubs einzustellen. In der Vertikalen sollte die Ruheschwebelage überschritten werden.

Ist die Protrusion zu gering eingestellt oder zu weit anterior, kann der Positioner nur noch getrennt werden und muss neu hergestellt werden. Eine Unterfütterung oder ein Antragen von Material kann nicht erfolgen.

Idealerweise wird der Positioner in der Kauebene getrennt und der Einbiss erfolgt mit eingesetzter Schiene, die gewünschte Position wird anschließend mit Heftklammern fixiert. Die weitere Verarbeitung erfolgt im Zahntechnischen Labor.

IST®-Gerät

Das IST®-Gerät ist durch einen Konstruktionsbiss optimal eingestellt. Die Führungsteleskope lassen sich mit einem Schlüssel durch Drehen auf beiden Seiten nachregulieren.

SOMNOFIT

Bitte richten Sie sich nach den Anweisungen in der SOMNOFIT-Gebrauchsanweisung SOMNOFIT (pdf, 488 KB).